Über mich
Ich bin der Coach,
den ich damals
gebraucht hätte.
Ich habe 2023 angefangen ernsthaft zu laufen. Vorher war ich Powerlifter, und der Übergang war weniger sanft als ich erhofft hatte. Aber ich wollte wissen, wie weit ich gehen kann. Also bin ich gegangen: Halbmarathon, Marathon, Ultra.
Den ersten Marathon habe ich nicht gefinisht. Kein Fueling-Plan, kein System. Ich dachte, die Fitness reicht. Sie hat nicht gereicht.
Dann der Südthüringentrail. Mein erster Ultra-DNF. Zu viel Training in den Wochen davor, zu wenig Verständnis davon, wie man Belastung dosiert. Ich war am Start ausgepowert, bevor das Rennen begonnen hatte.
Und dann das Rennen, das ich immer noch nicht vergessen habe. 85 von 110 Kilometern. Ich habe mir gewünscht, dass das Gewitter, das sich am Horizont aufbaute, stärker werden würde. Nicht wegen der Abkühlung. Ich habe mir gewünscht, das Rennen wird abgebrochen, damit ich nicht selbst abbrechen muss. Das ist ein sehr spezifisches Gefühl.
Nach jedem dieser Momente habe ich das Gleiche gemacht: gelesen, gelernt, verstanden. Ich habe mein Psychologiestudium, das ich Bachelor und Master als Jahrgangsbester abgeschlossen habe, aus einem neuen Blickwinkel betrachtet. Nicht als akademisches Wissen, sondern als Werkzeugkasten für den Wettkampf. Was passiert im Kopf, wenn der Körper aufhören will? Wie treffe ich Entscheidungen unter Erschöpfung? Warum brechen ausgerechnet die Athleten ein, die am härtesten trainiert haben?
Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich das, was ich gesucht und nie wirklich gefunden hatte, jetzt selbst anbieten kann: Einen Plan, der alle Baustellen gleichzeitig adressiert. Kein Training hier, Fueling-Artikel dort, Podcast-Episode über Psychologie irgendwo anders. Ein System, das im Rennen nicht auseinanderfällt.
Das ist Peakbound.